Archiv für September 2010

„Southpark & Philosophie“: Libertarismus“

Veranstaltung mit mehreren Terminen. Themenkomplex: „Southpark & Libertarismus“

Southpark & Philosophy…
… unter diesem Titel sind in den USA bereits zwei Aufsatzsammelbände erschienen – in Editionsreihen, die sich dem Thema „Pop Culture & Philosophy“ widmen. Doch was hat South Park bitteschön mit Philosophie zu tun? Ein Professor für Philosophie – Richard Hanley – behauptet sogar: „South Park is one of the most philosophically important shows on television.” Wirklich? Und wenn ja, wie lässt sich solch eine Behauptung begründen? Hanley tut es wie folgt: „Parker and Stone spotlight the bullshit wherever they find it, calling us on it. That’s what good philosophy does […].”
Philosophie als „bullshit-Detektor“? Das wollen wir – drei mehr oder weniger „ausgebildete“ Philosophen – diesen Sommer im „second take“ versuchen. Als Diskussionsgrundlage dienen uns dabei Ausschnitte aus und/oder ganze Folgen von South Park sowie Aufsätze aus der Sekundärliteratur bzw. relevante philosophische Texte. Es wird sich zeigen, wieviel bullshit dabei zu Tage gefördert wird.

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Vortrag und Präsentation „Graffiti in Rio“ (Samstag 04. September 2010, 20 Uhr)

Graf­fi­ti in Rio – krea­ti­ver Wi­der­stand aus den Fa­ve­las

graffiti_in_rio

Eine Veranstaltung von ZusammenYMisturados.net
Unterstützt vom Jugendbildungsnetzwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Bei gutem Wetter in der Manege, bei schlechtem Wetter im 2ndTake

..​bald be­ginnt meine Vor­trags­rei­he über die Graf­fi­ti­kul­tur in Rio de Ja­nei­ro, die ich im Namen von Zu­sam­men y Mis­tu­ra­dos e.V. ver­an­stal­te. Na­tür­lich werde ich Euch eine Menge bun­ter Bil­der und merk­wür­di­ger Schrif­ten zei­gen, aber stets mit einem Blick auf die so­zia­le Si­tua­ti­on und den öf­fent­li­chen Raum in der Stadt. (..)“ (Matze Jung, Referend)

Aus den Fa­ve­las schwap­pen fri­sche Far­ben durch die be­rühmt-​be­rüch­tig­te Mil­lio­nen­stadt und zeu­gen vom neuen Selbst­be­wusst­sein der Kul­tur „von unten“. In­wie­fern han­delt es sich bei den Graf­fi­ti und Pixações um po­li­tisch-​kul­tu­rel­len Wi­der­stand in der so­zi­al­räum­lich frag­men­tier­ten Stadt?

Wel­chen Bei­trag zur Po­li­ti­sie­rung und in­for­mel­len Bil­dung kann die Ver­knüp­fung von Graf­fi­ti und So­zi­al­ar­beit bie­ten?
Und mit wel­chen For­men po­li­ti­scher und kom­mer­zi­el­ler Ver­ein­nah­mung sehen sich die Gra­fitei­ros kon­fron­tiert?

Wel­che Par­al­le­len las­sen sich im Um­gang mit Graf­fi­ti in Deutsch­land und Bra­si­li­en fin­den und wie kön­nen die in Rio de Ja­nei­ro er­prob­ten Kon­zep­te hie­si­ge kul­tu­rell-​po­li­ti­sche Ar­beit in­spi­rie­ren?

Um die­sen Fra­gen auf den Grund zu gehen be­rich­tet Matze Jung in einem mul­ti­me­dia­len Vor­trag von sei­nem an­dert­halb­jäh­ri­gen Auf­ent­halt als So­zi­al­geo­graph und Sprü­her in Rio de Ja­nei­ro.