Archiv für Juli 2010

2nd Guitar Hero Contest Night (Freitag, 30. Juli 2010, ab 21.30 Uhr)



30. Juli 2010 – ab 21.30 Uhr

2nd Guitar Hero Contest Night

Es geht um die Guitar-Hero-Wurst
Zocken bis die Pelle brutzelt.

Mulletlovers und Kuttenträger
iron up !

Monkey Levitation Project #2 (Freitag, 23. Juli & Samstag 24. Juli 2010)



Party-Therapie und subkulturelle Hausaufgabenhilfe



Fans der harten und direkten Zeile kommen schon am Freitag, den 23. Juli ab 21.30 Uhr beim Live-Hörspiel „Hank“, auf ihre Kosten – Lesung mit Musik von Fabian Kloiber, Olga Prokot, Julian Hoffmann – Infos.
Im Anschluss gibts Sound nach vorne weg, wohl gemerkt dezidiert antielektoronisch – Commodore Schmok kaputtisiert das „Le Cafe Hammersmith“ mit unbarmherziger postkoitaler Schmierwurstmucke.

Samstag, 24. Juli dann aber Howdy! im Hammersmith-Western-Saloon: „Tommy Flash and the Smoking Guns“ unplugged, Whisky-Gurgel-Competition, und morgens rückwärts durch die Schwingtür stolpern. Wear it right, bring your Gun --> Gratis-Whisky für die fiesesten Cowgirls & Cowboys. Let’s have a ragtime.

Technoidere Waggon-Pilger und elektronische Konquistadoren biegen bevorzugt links in den Vereinswaggon ab und gelangen so wahlweise in den Technohimmel bzw. das Elektro-Eldorado. „Kamilkaze“ wird hier mit chaosilatonischen Kakophonien für den entsprechenden Live-Gehalt sorgen.
Die Energieversorgung wird von den Spezialisten an der Burger-Magensonde sichergestellt.

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Live-Hörspiel: „HANK“ (Freitag, 23.07.2010, 21.30 Uhr)


HANK – Live-Hörspiel



Lesung mit Musik von sillypranks
von Fabian Kloiber und Julian Hoffmann
„Ich hatte einen langen Clinch mit dem Alkohol hinter mir…“ Die Geschichte ist eigentlich zu Ende. Hank läuft durch die Straßen, um in Bewegung zu bleiben, leert die letzte Flasche Wein und lässt die Gedanken schweifen. Schließlich fragt er am erstbesten Haus nach einem Glas Wasser.
Carol öffnet ihm die Tür. Die junge Frau unterhält einen antiautoritären Zoo in ihrem Haus. Inmitten von Schlangen, Tigern und Orang Utans entwickelt sich eine spezielle Liebesgeschichte.

Fabian Kloiber, Olga Prokot (Lesung), Julian Hoffmann (Musik)

„Babylon und Battyman. Über Homophobie und Sexismus im Reggae“ Vortrag und Diskussion (Freitag, 09. Juli 2010, 20 Uhr)


Babylon und Battyman. Über Homophobie und Sexismus im Reggae

„Rasta no mix up with homo” skandiert der Musiker Sizzla im Song „Praise Ye Jah“, das ein Loblied auf den (Halb-)Gott Haile Selassie ist. Was steckt hinter solch einem Statement und was hat die Rastafari-Religion überhaupt damit zu tun? Der Vortrag versucht eine Darstellung des Rasta-Kultes und wird seine Einflüsse im Reggae und Dancehall deutlich machen. Daran anschließend folgt eine Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Konsequenzen dieser Ideologie: Gewalt, Sexismus und Homophobie.

Vortrag und Diskussion werden geführt von Markus Bitterolf Journalist aus Heidelberg

Tripple-Wa-Gong! (Samstag, 03. Juli 2010)


Tripple-Wa-Gong-Double-Time!
Gleich dreifach fahren am Samstag, den 03. Juli 2010 an den Waggons die Rolltore hoch! Zum ersten Mal darf in allen Abteilen parallel gezappelt und gefeiert werden – ein Grund zum Feiern wie wir finden… Feuertaufe für den Kessel !


2ndTake (Techno / Elektro – Coile)


°°emission°°
Pauls Ton-Bildhauer haben für den 03. Juli massive Verstöße gegen den „Criminal Justice & Public Order Act“ nach Britischem Gesetz angekündigt und versorgen uns mit „[…] music wholly or predominantly characterised by the emission of a succession of repetitive beats“. Die internationale Techno-Szene hat dies offiziell zur Kenntnis genommen und eine sachgemäße und fachgerechte Prüfung der Umstände vor Ort angekündigt. Für die beiden Party-Dreckschleudern an den Controllern, uns vom 2ndTake und den gesamten Waggon-Party-Squad bedeutet dies hoffentlich mit Fug und Recht: Part-ey!, dass die Heide wackelt !!!


Vereinswaggon

°°Legitimo & Lezair°°
Konzert / Live-HipHop
Live HipHop & DJ Vodoo Funk (Deep Solution)
* funk * electrofunk * deephouse *


Aufenthaltsbereich im „Wirtshaus Hammerschmied“


Forschungsgruppe Punk
G’schrei, Krach und Geballer auf höchstem Niveau. Dazu kühle Getränke und ’nen Satz heiße Ohren.

Vortrag Christoph Fringeli & Nemeton (02. Juli 2010, 20 Uhr)


20 Uhr Vorträge von Christoph Fringeli (Praxis/Datacide) und „Nemeton“ (Darkmatters Soundsystem / Datacide) im 2nd Take
22 Uhr Konzert „MIR“ im Vereinswaggon

Im Anschluss Sound aus der Konserve von Fringeli, Nemeton, Baseck, Parataxia
(breakcore, experimental, brokenbeats, speedcore, dubstep)

Christoph Fringeli
Releasing music and print media since 1986, Christoph Fringeli moved to London in 1991 and started the label Praxis the following year. The program was intensification of what the burgeoning hardcore techno and rave scene was offering and pushing. Fringeli pushed things to extremes, based on his roots in early industrial and experimental music, as well as formulating a practical as well as theoretical critique of the culture industry. The theoretical voice became the magazine datacide, the practical undermining of dancefloor conventions was expanded with the Sub/Version label started in 1997. Taken into the present, the sonic assault of brutal beats and bass continues to blaspheme the conventions of the dancefloor whilst shattering its boundaries. Today Fringeli lives and works in Berlin.

Nemeton
Member of L.A.’s Darkmatter Soundsystem and Datacide writer presents her hard hitting mix of breakcore, hard drum‘n'bass and broken industrial dubstep beats

MIR
MIR are Daniel Buess on drums, Papiro on strings and Michael Zaugg on Synths. No vocals needed, since all musicians use a large variety of electronic instruments along with more conventional rock equipment. Their shows are forceful and physical. If we were still in the 80s or 90s, we could place MIR somewhere close to the Avantgarde section: Japan-Noise, New York No Wave, British combat easy-listening à la Coil, the Arizona-madness of Sun City Girls or atonal German Sound-Brainfuck. This might all sound terribly heady and complex, but if anything it is refreshingly simple and in-your-face.

Datacide
„Musical time is radically different from the time of capital in which our public life proceeds… musical duration is measurable only in terms of sensibilities, tensions and emotions …“ This is how the original statement of intent started in 1997, formulated by Flint Michigan. A magazine for the grey zone of Noise & Politics, Datacide provides information on the cutting edge of technological subversion via sound and ideas.